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Der Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, hat die Drohung von Präsident Donald Trump verteidigt, zivile Infrastruktur im Iran anzugreifen. Dabei handele es sich lediglich um eine Eskalationsstufe, sagte Waltz, Einwände dagegen seien lächerlich. Das iranische Regime und ihre Stellvertreter hätten militärische Infrastruktur in der Vergangenheit immer wieder bewusst in Wohngebieten, Krankenhäusern, Schulen und anderen zivilen Einrichtungen verborgen, sagte Waltz dem US-Sender ABC. Angriffe auf solche Orte stünden absolut im Einklang mit der Landkriegsordnung, sagte er und verwies darauf, dass der Iran Raketen und Drohnen eingesetzt habe, um Hotels und Wohnhäuser in der Golfregion zu attackieren. Die Benzinpreise in den USA könnten der Regierung zufolge bis ins nächste Jahr über der Marke von drei Dollar je Gallone (etwa 0,67 Euro pro Liter) bleiben. Energieminister Chris Wright sagt dem Sender CNN allerdings, dass sie vermutlich ihren Höhepunkt erreicht hätten. Der Durchschnittspreis für eine Gallone Normalbenzin lag Schätzungen des US-Automobilclubs AAA zufolge zuletzt bei 4,05 Dollar, gegenüber 3,16 Dollar vor einem Jahr. Das iranische Regime hat laut einem Bericht noch keine Entscheidung über ein mögliches Treffen mit US-Vertretern getroffen. Solange die USA die Straße von Hormus blockieren, würden keine Verhandlungen in Pakistan stattfinden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine informierte Quelle. Die israelischen Streitkräfte haben den von ihr kontrollierten Südlibanon laut einem Medienbericht nach der Waffenruhe in drei Abschnitte aufgeteilt, in denen sie operieren. Wie die israelische Zeitung Jediot Achronot berichtet, markiert eine rote Linie die erste Reihe von Dörfern direkt an der israelisch-libanesischen Grenze. Dort sei ein Großteil der Gebäude zerstört, Hisbollah-Kämpfer hielten sich dort nicht mehr auf. In einigen Orten hätten israelische Bodentruppen fest Stellung bezogen. Eine gelbe Linie verlaufe sechs bis zehn Kilometer entfernt von der Grenze. In dieser Zone solle der Beschuss von Orten im nördlichen Israel unterbunden werden, hauptsächlich durch Raketen. Auch in diesem Gebiet seien Israels Soldatinnen und Soldaten aktiv, teilweise würden vereinzelte Gefechte stattfinden. Die dritte Linie reiche bis zum Litani-Fluss, der in etwa 30 Kilometern Entfernung von der Grenze fließt. In dem Bereich wolle die Armee ihre Kontrolle vor allem durch »Feuerkraft und Beobachtungsposten durchsetzen«, schreibt die Zeitung. Die israelische Armee äußerte sich bisher nicht zu dem Bericht. Später veröffentlichte sie lediglich eine Grafik der gesamten sogenannten Sicherheitszone. Papst Leo XIV. hat die Waffenruhe im Libanon als Anlass zur Hoffnung bezeichnet. Die Feuerpause sei eine Erleichterung für das libanesische Volk, sagte er während einer Messe in Angola vor schätzungsweise 100.000 Menschen. Leo ermutigte alle Beteiligten, die Friedensgespräche fortzusetzen, um ein dauerhaftes Ende der Feindseligkeiten im Nahen Osten zu erreichen. Um die Gespräche mit dem Iran fortzuführen, wird eine US-Delegation nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Anfang der Woche nach Islamabad reisen. Seine Unterhändler würden die pakistanische Hauptstadt am Montagabend erreichen, schrieb Trump auf seiner Plattform. Angaben zu einer Zeitzone machte er allerdings nicht. Die Delegation wird aus US-Vizepräsident JD Vance und den Unterhändlern Steve Witkoff sowie Jared Kushner bestehen, teilte das Weiße Haus mit. Der US-Präsident kritisierte außerdem mutmaßlich iranische Angriffe in der Straße von Hormus während der Waffenruhe, die offiziell bis Mittwoch gilt. Erneut drohte Trump dem Iran mit schweren militärischen Schlägen, sollte dieser nicht auf die US-Forderungen eingehen. Vor einer möglichen weiteren Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran haben die Behörden in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Soldaten wurden an Kontrollpunkten stationiert, Touristenattraktionen geschlossen und große Hotels angewiesen, Buchungen zu stornieren und ihre Räumlichkeiten freizuhalten. Die Straßen blieben weitgehend leer, weil viele Einwohner aus Sorge vor Sperrungen zu Hause blieben. Im Iran sind laut der lokalen Nachrichtenagentur Tasnim vier Personen wegen angeblicher Spionage festgenommen worden, darunter zwei Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Der Gruppe wird vorgeworfen, Teil eines mit den USA und Israel verbundenen Spionagenetzwerks zu sein. Die Nationalität der beiden ausländischen Personen wurde bisher nicht öffentlich gemacht. Sie sollen Technik für Satelliteninternet wie Starlink ins Land gebracht haben. Dies ist im Iran eine Straftat. Das Regime sperrt seit sieben Wochen weitgehend das Internet im Land. Die iranischen Streitkräfte sollen zwei Schiffe an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus gehindert haben. Die unter den Flaggen von Botswana und Angola fahrenden Tanker seien nach Warnungen zur Kursänderung gezwungen worden, meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Als Grund für das Vorgehen nennt die Agentur die anhaltende Seeblockade der USA gegen den Iran und spricht von einer unbefugten Durchfahrt. Das libanesische Militär hat wichtige Verkehrsverbindungen im Süden des Landes wieder passierbar gemacht. Die Chardali-Straße, die die Städte Nabatije und Mardsch Ajun verbindet, sowie die Straße zwischen dem Hafen der Stadt Tyrus und dem Dorf Burdsch Rahhal seien wieder befahrbar, teilte die Armee mit. An der Freigabe weiterer Straßen werde gearbeitet. Das gelte auch für eine Brücke über den Fluss Litani im Dorf Tayr Filsay. Durch israelische Angriffe in den vergangenen Wochen wurden mehrere Brücken über den Litani zerstört. Armee und Behörden arbeiten derzeit daran, provisorische Brücken zu errichten. Laut dem türkischen Außenminister Hakan Fidan sind sowohl der Iran als auch die Vereinigten Staaten gewillt, die Gespräche über ein Ende des Krieges fortzusetzen. Bei einem Diplomatieforum in der südlichen Provinz Antalya sagte Fidan, dass die Gespräche zwischen den beiden Ländern zwar weitgehend abgeschlossen seien, es jedoch noch eine Reihe von Meinungsverschiedenheiten gebe. Fidan hofft auf eine Verlängerung des in der kommenden Woche auslaufenden Waffenstillstands. Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben den Kommandeur der Hisbollah-Miliz, Ali Rida Abbas, in der südlibanesischen Stadt Bint Dschubail getötet. Die Angriffe, bei denen Abbas getötet wurde, seien vor dem Inkrafttreten der Waffenruhe mit dem Libanon erfolgt. Dabei wurden laut der israelischen Armee außerdem mehr als 150 weitere Kämpfer der Miliz getötet. Die Hisbollah bestätigte den Tod des Kommandeurs zunächst nicht.
UN-Botschafter verteidigt Drohung Trumps gegen Iran
US-Regierung geht von anhaltend gestiegenen Benzinpreisen aus
Iran entsendet laut Bericht vorerst keine Delegation für Friedensgespräche
Mehr zum aktuellen Stand möglicher Friedensverhandlungen lesen Sie hier:Israel unterteilt Südlibanon laut Medienbericht in drei Gebiete
Papst bezeichnet Waffenruhe im Libanon als Anlass zur Hoffnung
Donald Trump bestätigt Fortsetzung der Verhandlungen mit dem Iran
Islamabad bereitet sich auf weitere Irangespräche vor
Vorwurf der Spionage: Iran soll zwei ausländische Staatsangehörige festgenommen haben
Iran stoppt laut lokaler Nachrichtenagentur zwei Tanker in der Straße von Hormus
Libanesisches Militär öffnet wichtige Straßen im Süden
Türkischer Außenminister: Iran und USA wollen weiter über Kriegsende sprechen
Israel will vor Waffenruhe Hisbollah-Kommandeur getötet haben
Laut Bundesinnenminister gibt es aktuell keine stärkere Fluchtbewegung Richtung Deutschland
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet aufgrund des Irankriegs keine verstärkten Fluchtbewegungen Richtung Deutschland, hält sich aber eine Verlängerung der Binnengrenzkontrollen ab September offen, sagte er der Rheinischen Post.
Derzeit gebe es eine verstärkte Binnenmigration im Iran und im Libanon, sagte er, "aber wir erkennen noch keinen Druck auf die türkische Grenze". Dies wäre der erste Indikator für eine Migrationsbewegung weiter nach Europa. »Vorsorgemaßnahmen werden aber auf europäischer Ebene vorbereitet.«
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich im Streit um das Atomprogramm des Iran gegen Forderungen der USA gestellt. US-Präsident Donald Trump sage, der Iran dürfe seine »nuklearen Rechte« nicht ausüben, nenne aber kein Verbrechen, das dies begründe, sagte Peseschkian laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. »Wer ist er, dass er einer Nation ihre Rechte abspricht?«, zitierte ihn Isna.
Vor wenigen Tagen hatte Trump angekündigt, vergrabenes angereichertes Uran aus dem Iran bergen zu lassen und in die USA zu bringen. Nach Angaben des US-Präsidenten hatte der Iran der Übergabe zugestimmt, ein Sprecher des iranischen Außenministeriums dementierte das jedoch.
Aus Protest gegen die Waffenruhe im Konflikt mit der libanesischen Hisbollah sind in der größten israelischen Stadt an der Nordgrenze Menschen in einen Streik getreten. Laut dem israelischen Kan-Sender blieben in Kiriat Schmona die Stadtverwaltung und das Bildungssystem geschlossen. Die israelische Arbeitswoche beginnt am Sonntag.
Die Streikenden fordern eine vollständige Entwaffnung der Hisbollah und einen besseren Schutz vor Raketen in dem Grenzort, besonders für Schulen und Kindergärten. Seit Beginn des Gazakriegs vor zweieinhalb Jahren, in den auch die Hisbollah eingestiegen war, haben viele der rund 24.000 Einwohnerinnen und Einwohner Kirjat Schmona bereits verlassen.
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