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Islamabad: US-Delegation reist für mögliche Gespräche nach Pakistan - Iran zögert

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Zu Beginn der Woche sollen laut US-Präsident Trump die Gespräche zwischen den USA und dem Iran weitergehen. Ob die Verhandlungen wirklich stattfinden, scheint unklar.

19. April 2026, 16:50 Uhr Quelle: DIE ZEIT, AP, AFP, skö

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Artikelzusammenfassung

US-Präsident Trump plant neue Gespräche zum Irankrieg in Pakistan, ohne Zusagen aus dem Iran. Trump droht mit Zerstörung ziviler Infrastruktur, falls der Iran nicht einlenkt. Islamabad rüstet sich für die Verhandlungen, die bisher kein greifbares Ergebnis brachten. Trotz Fortschritten herrscht Uneinigkeit, vor allem bezüglich des Atomprogramms und der Straße von Hormus. Der Iran will dauerhaften Frieden, doch die Spannungen bleiben bestehen.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Schon vor Trumps Ankündigung begannen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad die Vorbereitungen für neue Gespräche zwischen den USA und dem Iran. © Aamir Qureshi/​AFP/​Getty Images

US-Präsident Donald Trump hat eine neue Gesprächsrunde bei den Verhandlungen zum Irankrieg in Pakistan angekündigt. Wie Trump auf seiner Plattform mitteilte, sollen US-Unterhändler am Montag in die pakistanische Hauptstadt Islamabad reisen. Wie bereits bei den ersten Verhandlungen sollen US-Vizepräsident JD Vance und die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner die US-Regierung in den Gesprächen vertreten. Das teilte das Weiße Haus mit. Alle drei waren auch bei der ersten Gesprächsrunde mit dem Iran in Islamabad dabei.

Die iranische Regierung ließ derweil verlauten, sie plane nicht, eine Delegation nach Islamabad zu entsenden. Solange die USA die Straße von Hormus nicht freigäben, werde es keinerlei Gespräche geben, hieß es.

Neben seiner Ankündigung kritisierte Trump den Iran und sprach von iranischen Angriffen in der Straße von Hormus während der Waffenruhe, die offiziell bis zum 22. April gilt. Zudem drohte der US-Präsident mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur, sollte der Iran nicht auf das Angebot der USA eingehen. »Wenn sie das nicht tun, werden die Vereinigten Staaten jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran zerstören«, schrieb er.

Vorbereitungen in Islamabad

Schon vor Trumps Ankündigung hatte es in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eine Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen gegeben. Pakistanischen Behördenvertretern zufolge werden Vorbereitungen für die Gespräche getroffen. Soldaten wurden am Sonntag an Kontrollpunkten stationiert, Touristenattraktionen geschlossen und große Hotels angewiesen, Buchungen zu stornieren und ihre Räumlichkeiten freizuhalten. Die Straßen blieben weitgehend leer, weil viele Einwohner aus Sorge vor Sperrungen zu Hause blieben.

Pakistan hatte bereits die erste direkte Gesprächsrunde zwischen Washington und Teheran vermittelt. Greifbare Ergebnisse hatte diese aber nicht hervorgebracht. Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf, der die iranische Delegation bei den ersten Gesprächen angeführt hatte, sagte am Samstag im Staatsfernsehen, sein Land wolle »einen dauerhaften Frieden, damit der Krieg nicht wiederholt wird«.

Die bisherigen Gespräche in Islamabad hätten das tiefe Misstrauen des Iran gegenüber den USA zwar nicht ausräumen können, beide Delegationen hätten jedoch »ein realistischeres Verständnis voneinander« gewonnen. Trotz Verhandlungsfortschritten herrsche in Schlüsselfragen noch immer Uneinigkeit, etwa mit Blick auf das iranische Atomprogramm und die Straße von Hormus. Solange die USA iranische Häfen weiter blockieren, werde der Iran auch die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr sperren.

Lesen Sie die aktuellen Ereignisse im Irankrieg in unserem Liveblog.

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