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Viele vermissen echte Typen. Dann kommt einer wie Sandro Wagner, und das ist auch wieder nicht okay?! Zeit für eine Kolumnisten-Verteidigung mit Blick in die 1980er
Aus der Serie:
Grünfläche
Aktualisiert am 26. September 2026, 12:27 Uhr
Sandro Wagner polarisiert schon vor dem nächsten Anpfiff. Der Text erinnert zunächst an Klaus Toppmöllers großspurigen Einstand 1993 und vergleicht ihn mit Wagner, der nach seinem kurzen Misserfolg in Augsburg bei Hannover 96 früh als Risiko gilt. Danach beschreibt der Autor den schwer fassbaren Typus des »echten Typs«, dessen Verschwinden seit Jahrzehnten beklagt wird, obwohl es im Fußball viele Beispiele dafür gab. Anschließend kritisiert er, dass Figuren wie Wagner öffentlich schnell als arrogant abgestempelt werden, obwohl seine Aussagen eher großspurig als gravierend waren und auch Selbstironie zeigen. Am Ende lautet die These, dass echte Typen nur akzeptiert werden, wenn sie Erfolg haben, und dass Wagner diese faire Bewährungsprobe erst noch bekommen sollte. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? In unserer Kolumne »Grünfläche«
schreiben abwechselnd Laura Jung, Oliver Fritsch, Stephan Reich und
Christian Spiller über die Fußballwelt und die Welt des Fußballs. Dieser
Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 39/2026.
Haben Sie zufällig die Antritts-Pressekonferenz von
Sandro Wagner bei seinem neuen Klub Hannover 96 gesehen? Nein? Nun, es war ein
Schauspiel. Wagner betrat breitbeinig das Podium, in Lederjacke und mit wilden
Haaren, und haute mit verrauchter Stimme gleich mal einen raus: »Ich sehe
alles, erkenne alles, ich kann jedem sagen, was er falsch gemacht hat. Wer soll
mir fußballerisch etwas vormachen?« Den anwesenden Medienvertretern standen die
Münder offen, klare Sache, der Wagner, dieser Teufelskerl, der hat
Selbstvertrauen, der ist noch ein echter Ke... achso, nee, entschuldigen Sie
bitte, ich habe mich im Jahrzehnt vertan, das alles war nämlich schon 1993, als
in Frankfurt Klaus Toppmöller als neuer Cheftrainer der Eintracht vorgestellt
wurde.
Diese Fragen wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf Basis des Artikeltextes erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.Artikelzusammenfassung
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